Interaktive digitale Games boomen. Es gibt kaum noch jemanden, der nicht zwischendurch ein kleines bisschen am Handy, an der Konsole oder am PC spielt, ob er dafür nun ein grandioses Open World Szenario betritt oder nur ein paar Spielkarten auf einem virtuellen Tisch verschiebt. In den letzten Jahrzehnten haben sich in diesem Bereich Entwicklungssprünge vollzogen, die wir uns vor Kurzem nicht einmal entfernt vorstellen konnten. Die Rechner werden immer kleiner und leistungsfähiger, gleichzeitig scheint die Komplexität der Spiele zu explodieren. Soll das in Zukunft immer so weiter gehen?
Smartphones werden mit anderen Devices verschmelzen
Vor allem ein Faktor ist es, der zusehends an Macht gewinnt: die Präsenz. Digitale Spiele werden immer echter, ziehen den User tiefer ins Geschehen und täuschen ihm vor, eine andere Dimension zu betreten. Dies geschieht nicht nur durch eine realistische Grafik und die perfekt inszenierte Geräuschkulisse, sondern auch durch lebensnahe Vorgänge und natürlich die haarsträubenden Spannungskurven. Dieser Trick funktioniert sogar auf dem vergleichsweise kleinen Bildschirm der Smartphones! Die Mini-Touch-Displays sind längst hochauflösend, und wer noch dazu zum Ohrstecker greift, erlebt einen vollen Audio-Klang. Natürlich bringt ein noch so teures Handy nicht dieselbe Leistung wie ein hochwertiger Desktop-PC, doch dafür gibt es schließlich Spielesoftware, die speziell für die mobile Nutzung konzipiert wurde.
Das mobile Gaming wird sicher weiterhin beliebt bleiben, gerade deshalb, weil es absolut ortsungebunden funktioniert. In Zukunft ist zu erwarten, dass sich Smartphone-Spiele noch besser mit anderen Devices koppeln lassen, zum Beispiel mit der Spielkonsole im heimischen Keller. Dann lässt sich zum Beispiel das auf der Playstation begonnene Game auf dem Handy weiterspielen – ähnlich dem Nintendo-Switch-Prinzip. Vielleicht kommen auch Hologramme ins Spiel, um das mobile Gaming noch plastischer zu gestalten. Das Samsung Gear VR macht es jetzt schon möglich, das Handy nahtlos mit einer VR-Brille verschmelzen zu lassen. Wer zum Beispiel über ein Galaxy Note5, Galaxy S7 oder S7 edge verfügt, braucht längst keine Spielkonsole mehr, um ganz tief in die Virtual Reality einzutauchen. Dies könnte eines Tages zur schlichten Normalität werden.
Digitale Spielbanken erreichen ein neues Reality-Level
Am Beispiel der digitalen Casino Spiele lässt sich die Evolution ebenfalls gut verdeutlichen. Gab es zu Beginn nur vereinzelte, kleine digitale Casinos mit wenig Auswahl, so bieten die heutigen Spielstätten inzwischen das volle Programm und erfüllen alle Wünsche der Spieler. Abgesehen von einer großen Spieleauswahl, die alle Klassiker umfasst, ist auch das größte Manko vieler Kritiker inzwischen ausgebügelt: Einige Live Casinos, wie zum Beispiel der Anbieter PokerStars, sorgen inzwischen für die digitale Interaktion zwischen Spielern und Live-Croupiers, ganz wie in einer analogen Spielbank. Und das ist nur der erste Schritt, bevor VR das „Immersion“-Gefühl auf das nächste Level hieven wird.
Denn die Virtual Reality, die jetzt noch etwas zögernd startet, wird mit großer Wahrscheinlichkeit bald schon „überall“ sein. Nichts bringt den Nutzer nämlich näher ans spielerische Geschehen heran als eine dreidimensionale Wirklichkeit, in der er sich frei bewegen und Objekte nach Belieben manipulieren kann! Die dafür nötigen VR-Brillen werden aktuell immer handlicher und leichter zu nutzen, auch das optische Erlebnis hat sich bereits stark verbessert. Das virtuelle Casino avanciert mit dieser Ausrüstung bald schon zum dreidimensionalen Spielpalast, in dem sich die Avatare echter Mitspieler und Croupiers tummeln.
Virtual und Augmented Reality auf dem Vormarsch
Wenn der Kontrahent im nächsten Ego-Shooter-Spiel tatsächlich hinter dir steht, rauscht das Adrenalin wie Wasser durch die Adern: Virtual Reality ist die Zukunft des Gamings, und das nicht nur auf dem Casino-Sektor. Eine Spielewelt kann eben nur dann richtig echt wirken, wenn sie in 3D daherkommt, den Nutzer von allen Seiten umschließt und ihn so virtuell an einen ganz anderen Ort versetzt. Auch die Augmented Reality wird dabei sicher eine feste Rolle spielen, obwohl sie aktuell noch wenig bekannt ist. Sie beamt dreidimensionale digitale Optik in ein reales Umfeld, sodass sich die analoge und die virtuelle Welt miteinander vermischen.
Auf dem echten Wohnzimmertisch kommt dann das digitale Spielbrett mit seinen künstlerisch geformten Schachfiguren zu liegen. Auf den Stuhl gegenüber gesellt sich der beste Freund, der aktuell in Neuseeland weilt und per WLAN für ein spannendes Stündchen in die alte Heimat reist. So lässt sich die Wirklichkeit kaum noch von der Täuschung trennen, Zeitreisen und blitzschnelle Ortswechsel werden spielend möglich. Leider kommt der echte Körper dabei nicht mit, sondern es handelt sich nur um eine reine optische Projektion. Das Echtheitsgefühl wird allerdings derart stark sein, dass es einen realen freundschaftlichen Besuch beinahe schon ersetzen kann.

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Die Zukunft der Spielkonsole liegt im Multiplayer-Bereich
Auf der klassischen Spielkonsole, ob mit oder ohne VR, wird das Solo-Spiel wahrscheinlich immer seltener. Dieser Trend zeichnet sich bereits seit Längerem ab, weil das Internet die Menschen immer stärker digital zusammenführt. Sich ganz allein im stillen Kämmerlein durch ein Adventure zu schlagen, das war gestern. Heute tut man sich dafür mit Freunden zusammen, die zwar auch allesamt bei sich zu Hause sitzen, aber trotzdem höchst präsent sind. Und auch völlig Fremde aus aller Welt gelangen in die eigene Spielewelt, sie können je nach Entwicklung zu Freunden oder Feinden werden.
Rosige Aussichten? Wahrscheinlich ja! Denn es geht weiter technisch aufwärts, wird immer spannender und realistischer. Und das ist es doch, was echte Spielernaturen wirklich wollen.